Herren 1: Sieg zum Auftakt, aber...

So, war es nicht gedacht…

Es gibt viele Floskeln im Fussball aber gespielt wird auf einem Feld, das für beide Teams das gleiche ist. Ob Schiedsrichter gut oder schlecht, für oder gegen einem pfeifen ist eine Diskussion so alt wie das Spiel! Doch wie soll sich ein Schiri über das ständige gemotze auf dem Platz wehren? Besser pfeifen  wäre eine logische Antwort; kann er vielleicht nicht, weil er gestresst ist, es ihm auch zu warm ist oder zu hektisch auf dem Platz zugeht! Also greift er in die Tasche und zieht Karten, für beteiligte zu übereifrig, jedoch seine Möglichkeit darauf hinzuweisen, dass er nicht der "Bimbo" von jedem ist; dass er auch nur Mensch ist und sich nicht Alles gefallen lassen muss! 

Vielleicht pfeift einer ein Spiel mal nach 70 Minuten ab, sagt Tschüss und Adieu – einmal ist genug, ich höre jetzt und hier auf…

Keine Wunschvorstellung, aber wer sich Wochenende für Wochenende anhören darf was er falsch gesehen, übersehen, anderes hätte pfeifen können, sollen, müssen…

Doch es waren ja noch Spieler auf dem Platz. Das es für Eschenbach kein einfaches Spiel werden würde wusste das Team, dass es dann so zusammenhangslos agierte war nicht geplant und überraschte uns Alle…

Ok, an die Temperaturen muss man sich erst wieder gewöhnen, der Rasen – für beide Teams – etwas gar hoch. Es waren aber einfach zu viele Eigenfehler, zu wenig Selbstsicherheit, kaum Überzeugung in den Aktionen. Das einzige war die kämpferische Einstellung, kein unwichtiges Element aber vom spielerischen muss mehr, viel mehr kommen! Das ist in dem Team vorhanden, das kann die Mannschaft besser, doch an diesem Sonntag war es nicht erkennbar.

Wie ist das mit den Floskeln – schlecht gespielt, trotzdem gewonnen; wer solche Spiele positiv gestaltet, wird es am Schluss zu danken wissen…

Das Spiel

Im Wissen, dass wir in der Vorrunde von glücklichen Umständen – Platzverweis beim Gegner – profitieren konnten und die Wiler einige Spieler reaktivieren konnten, hatten wir einen einfachen Plan. Durch Präsenz, Laufbereitschaft und Dominanz wollten wir dem Gegner unser Spiel aufzwingen und die spielerischen Möglichkeiten in die Waagschale werfen. Leider lief es weder mit dem Kombinationsspiel noch mit dem erarbeiten von Torchancen wie erhofft. So war es ein hin und her, ohne klare Linie und mit beidseitigen Fehlzuspielen.

Zurecht wurde dem Heimteam nach einer ersten wirklichen Torchance – Stojanov hatte sich auf der linken Seite durchgekämpft, schoss, Torhüter wehrt ab und Gojani verwertet den Abpraller, steht aber im Abseits – ein Tor aberkannt.

In der 30. Minute ein Abwehrfehler beim Heimclub – zu wenig Absicherung, falsches Verhalten – der Wilstürmer könnte Alleine auf`s Tor laufen, scheint überrascht,  Grosschance, macht eine Schlaufe nach innen und verliert den Ball in einem Zweikampf. Der eroberte Ball läuft für ein Mal rasch durch die neutrale Zone, Gojani zu Hinder, am  16er auf die rechte Seite wo Müller den Ball routiniert zum 1:0 einschiebt. Ausser einem zu kurz geraten Rückpass, den Kunz gerade noch erreicht passiert nicht mehr viel in der ersten Halbzeit. Die Pausenansprache war klar, man sollte das, was bisher nicht vorhanden war einsetzen…

Was dann in der 2.Halbzeit folgte war ein Ping-Pong-Spiel auf dem Rasen, ein ständiges Hin und Her ohne klare Linie. Am Schluss wohl noch zwei Grosschancen für Eschenbach, beide Bälle laufen durch den 5er des Gegners, ein Zuspiel auf einen mitgelaufenen Mitspieler wäre wahrscheinlich erfolgreicher gewesen. Die extrem lange Nachspielzeit brachte die Gemüter nochmal in Rage, änderte aber nichts am Ergebnis – Eschenbach gewann sein erstes Rückrundenspiel mit 1:0. Haupsache gewonnen meinten die Spieler, doch die Zuschauer hätten sicher gerne ein besseres Spiel gesehen und sich an schönen Spielzügen erfreut.

Was uns – dem Staff zu denken gab war die kaum vorhandene Leidenschaft, die Emotionen, es wurde ein Programm runter gespielt was je länger das Spiel dauerte einfach zu durchschauen war. Es war eindeutig zu wenig nach der harten Arbeit  und dem Aufwand der hinter uns liegt. Es wird und muss eine Steigerung kommen, will man weiterhin…

Spieltelegramm

Sportplatz Eschiwies, Eschenbach

Zuschauer 180

Schiedsrichter: Arion Aliji, Sevelen SG

FC Wil; 4,4,2, Pilica; Drillinger, Prenrecaj, Rütsche,Callialuppi; Cakir, Cavic, Gjoni,Thaqui; Usejniv,           Muksuti      Eingewechselt: Widmer, Curatolo, Klingler, Vokraj    Gelb: Pilica, Prenrecaj, Widmer, Curatolo;

FC Eschenbach; 3,4,3,  Kunz, Halimi, Brunner, Keller; Grob, Hefti, Helbling, Hinder; Müller, Gojani, Stojanov;  Eingewechselt; Gross, J.Bolliger, Arsov; ohne Einatz; Riget, Huber, Brüngger, Reithebuch,   Gelb; Hefti, Halimi, Keller

 

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