Eschenbach gewinnt spannendes Derby gegen Schmerikon

FC Eschenbach - FC Schmerikon 1:0  (0:0)

250 Zuschauer

Die Vorzeichen vor dem Derby gegen Schmerikon waren klar: Die Gäste mussten unbedingt gewinnen um den Anschluss an Leader Henau nicht zu verlieren. Die Eschenbacher hingegen wollten mit einem Derbysieg nach zuletzt drei Niederlagen auf die Siegerstrasse zurückkehren. Die Zuschauer sahen von Anfang an ein hart geführtes Nachbarderby, in welchem sich beide Teams nichts schenkten. Die erste grosse Chance im Spiel präsentierte sich in der 8. Minute Stojanov, welcher aber nicht reussieren konnte. Fünf Zeigerumdrehung später vergab erneut Eschenbach eine Grosschance: Die gute Vorarbeit von Stojanov könnte Müller aus kurzer Distanz nicht zur Führung ausnutzen. Das Spiel war temporeich und wog hin und her. Die beste Chance der Gäste vergab Vigini nach einer halben Stunde, als er alleine vor Goalie Schmucki scheiterte.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Tempo im Spiel sehr hoch. Eschenbach tat mehr fürs Spiel, zwingende Torchancen blieben aber Mangelware. Die von Yves Helbling souverän geführte Abwehr liess den Schmerikern gar nichts zu. Nach einer Stunde wurde auf Seite Eschenbach Javier Bolliger eingewechselt. Kaum im Spiel eroberte er in der gegenerischen Hälfte den Ball, spielte rechts auf Stojanov, welcher mit einer scharfen Flanke wiederum auf den in Stellung gelaufenen Bolliger spielte und dieser mit einem überlegten Volleyball spektakulär zur 1:0 Führung traf. Eine Reaktion der Schmeriker auf den Führungstreffer blieb zunächst aus. Als dann der bereits verwarnte Polat eine Flanke unnötigerweise mit der Hand Gottes ins Tor beförderte erhielt dieser die berchtigte gelb-rote Karte. Auch aus diesem Grund waren die Schmeriker nicht mehr in der Lage, die laufstarken Eschenbacher in Bedrängnis zu bringen.

"Ja, ich bin stolz auf mein Team, weil wir nach den drei Niederlagen ruhig und positiv geblieben sind und nun mit dem Derbysieg etwas entschädigt wurden für zuletzt unglücklich gelaufene Spiele" meinte Meier nach dem Spiel. "Zudem ein Lob an den sehr gut pfeifenden jungen Schiedsrichter, welcher dem schnellen Spiel trotz hohen Temperaturen ein sehr guter Spielleiter war. Dies war in den letzten Spielen leider nicht immer so".

Schmucki, Kuster, Yves Helbling, Nyangpo, Hefti, Daniel Meier, Sandro Meier, Mentor Gojani, Federspiel, Müller, Stojanov (Halimi, Bolliger, Brunner, Arsov)

 

 

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